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Ministrantenaufnahme am Caritas-Sonntag



Am Caritas-Sonntag hat die Pfarrei St. Nikolaus alle Ministrantinnen und Ministranten zur Aufnahme der zwei neuen Mitglieder Pia und Celine eingeladen.

Der Priester Gottfried Ugolini begrüßte freudig die Minis, die sich um den Altar versammelt hatten und hob die Bedeutung ihres Dienstes für die Pfarrgemeinde hervor; dabei schlug er eine Brücke zum Caritassonntag, an dem das Teilen im Mittelpunkt steht. Jeder Dienst, der in die Gemeinschaft eingebracht wird, ist wertvoll; erst durch die Zusammenarbeit vieler entsteht Communio – Gemeinschaft.

Das Evangelium von den Talenten bezeichnete der Priester als Provokation, denn darin kommt zum Ausdruck, dass Erfolg erst dann zum Gewinn wird, wenn er geteilt und in die Gemeinschaft eingebracht wird. Als Beispiel nannte er das Erlernen eines Instrumentes. Wer das Erlernte einsetzt, kann andere damit erfreuen, wer nur für sich spielt, wird irgendwann aufgeben. Dabei müssen wir uns nicht überfordern, denn das was wir einbringen, wird verdoppelt, nicht genutzte Talente versanden hingegen. Wenn möglichst viele ihre Talente in die Pfarrgemeinde einbringen, entsteht eine tragfähige Gemeinschaft, die im Teilen des Brotes ihren Höhepunkt findet, die aber auch ohne Priester bestehen kann.

Auch in den Fürbitten und im Friedensgruß wurde die Bedeutung des Teilens und des füreinander – Daseins aufgenommen. Wenn wir andere Menschen ins Gebet hineinnehmen, wenn wir gute Gedanken, Trost und Zuspruch schenken, kann sich das Gute gegen die vielen Negativbotschaften durchsetzen, kann sich Frieden ausbreiten.

Zum Abschluss des Gottesdienstes erhielten die „Neuen“ ein Armband mit einem Kreuz, Andrè erhielt eine Urkunde für vier Jahre treuen Dienst. Benjamin dankte allen Minis für ihre wichtigen Aufgabe bei der Feier der Eucharistie und bei den Wort-Gottes-Feiern. Ihre „Dienstkleidung“, die sie - ebenso wie die Priester und die Leiter von Wort-Gottesfeiern tragen - erinnert an die Taufe, durch die wir in die christliche Gemeinschaft aufgenommen wurden.

Benjamin dankte auch den Betreuerinnen Leo und Monika und ein großes Vergelt`s Gott gilt natürlich Benjamin selbst, der die ganze Truppe zusammenhält. Der anschließende Applaus galt allen, auch dem Priester und den Sängerinnen, die mit ihren Talenten den Gottesdienst lebendig und ansprechend gestaltet und zur Stärkung der Gemeinschaft beigetragen haben.



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