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PFARRDIENSTE

SEELSORGE & GOTTESDIENSTE

Seelsorge & Gottesdienste

DER PFARRGEMEINDEN ULTEN

Ab September 2020 ist Siegfried Pfitscher Pfarrseelsorger und somit gesetzlicher Vertreter für die Pfarreien St. Walburg, St. Nikolaus, St. Gertraud. Er bleibt Pfarrer von Laurein und Proveis, wo er auch weiterhin wohnt. Franz Kollmann ist als Seelsorger in allen drei Pfarreien der Gemeinde Ulten tätig.

​Die Eucharistiefeiern werden von Pfarrer Siegfried Pfitscher und Pfarrer Franz Kollmann geleitet. Einmal im Monat wird am Sonntag eine Wort-Gottes-Feier (WGF) stattfinden. Damit nicht in jeder Pfarrei eigens eine Vorbereitung gemacht werden muss, wird die Leiterin oder der Leiter dieser WGF in 2 Pfarreien vorstehen.

Gottesdienstplan (hier klicken)

Hier finden Sie eine allgemeine Einteilung der Gottesdienste für die Pfarreien Proveis, Laurein, St. Walburg, St. Nikolaus und St. Gertraud. Um den besonderen Anlässen des Kirchenjahres und der Gespflogenheiten der einzelnen Pfarreien gerecht zu werden, müssen immer wieder Anpassungen gemacht werden. Diese finden Sie in den jeweiligen Pfarrbriefen.

Wort-Gottes-Feier

Die Wort-Gottes-Feier ist eine eigenständige Feier. In ihren Feierelementen spricht Gott in den Bibeltexten zu den Gläubigen, die Gläubigen antworten im Gebet und Gesang. Besinnung, Erbarmen, Glaubensbekenntnis, allgemeines Gebet und Lobpreis sind Elemente dieser Feier.

Die Wort-Gottes-Feier wird von ausgebildeten Laien geleitet, unterstützt von Lektor*innen, Ministrant*innen, Kantor*innen oder Musikgruppen. Für die Leitung der Feier werden die Leiter*innen jeweils vom Pfarrseelsorger beauftragt.

Aus unseren Ultner Pfarreien besuchten im Jahr 2013 Ausserer Gudrun, Breitenberger Marianne, Lösch Susanne, Schwienbacher Katharina, Schwienbacher Rita und Carolina Zöschg die Ausbildung zur Wort-Gottes-Feier-Leiterin.

2019 besuchten Egger Benjamin, Karnutsch Verena, Praxmarer Brigitte, Staffler Christa und Staffler Silke diese Ausbildung, die sie – coronabedingt – 2021 abgeschlossen haben.

Die WGF-Leiter*innen aus St. Nikolaus und St. Gertraud haben sich entschieden, die Feier am Sonntag  nach Möglichkeit in beiden Pfarreien zu leiten, gleich wie die Priester.

Christmette – einmal anders

 

Manchmal entstehen aus der Not der Corona-Krise auch gute neuen Ideen. So läuteten heuer am hl. Abend um 16.00 Uhr erstmals in allen Kirchen und Kirchlein der Gemeinde Ulten die Glocken zur Christmette.

Um den nötigen Abstand zu halten und trotzdem vielen die Teilnahme an der Christmette zu ermöglichen, machte Gudrun, die Pfarrverantwortliche von St. Nikolaus, den Vorschlag, auch in den Filialkirchen Kuppelwies und St. Moritz eine Christmette anzubieten. Diese Idee wurde von der Steuerungsgruppe der Pfarreien gutgeheißen und einstimmig angenommen.

Die Leiterinnen von Wort-Gottes-Feiern Gudrun, Verena und Brigitte stimmten zu, die Leitung der Feiern zu übernehmen und einige Kinder für Sprechrollen mit einzubeziehen.

Das Unwetter mit gesperrten Straßen, der Ausfall von Strom und Internet erschwerten aber Planung und Kommunikation, so dass nur wenig Zeit für die Vorbereitung blieb.

 

In Kuppelwies wurde die Idee der Christmette von den Eltern und Mitarbeiterinnen gleich mit Freuden aufgenommen. Die Religionslehrerin Brigitte bereitete die Feier zusammen mit einigen Eltern vor und leitete sie. Für die musikalische Gestaltung stellte sich eine Abordnung der Bänkelsänger zur Verfügung. Eltern und Kinder beteiligten sich mit Begeisterung – auch wenn die Aufregung groß war.

Für St. Nikolaus und St. Moritz traf das Pastoralteam die Vorbereitungen. Verena übernahm die Leitung der Feier in der Pfarrkirche von St. Nikolaus. Für die musikalische Gestaltung sorgte Schulleiterin Rita mit einigen Schüler*innen. Julia und Johanna begleiteten den Gesang mit ihren Instrumenten.

Schwieriger gestaltete sich die Situation in St. Moritz. Die Kirche wurde zwar 1992 renoviert, verfügt aber weder über Heizung, noch über ausreichend Strom zum Heizen. Die überreichen Schneefälle erschwerten überdies den Zugang und die Zufahrt zur Kirche. Um diese Hindernisse zu überwinden, brauchte es viele Helfer*innen. Dank ihres Durchhaltevermögens und der Mithilfe ihrer Familie konnte Gudrun doch noch mit Schüler*innen in St. Moritz eine ergreifende Christmette feiern, über die sich die Bewohner der Umgebung besonders gefreut haben. Zwei Kantorinnen und Alex und Veronika mit der Ziehharmonika sorgten für die musikalische Gestaltung. Zum Glück war das Wetter mild und dank eines kleinen Ständchens konnten die Besucher nach der Mette noch ein wenig Weihnachtsflair genießen.

Die Möglichkeit, die hl. Eucharistie mitzufeiern, bot sich in St. Walburg und in St. Gertraud. In der Pfarrkirche von St. Gertraud feierte P. Daniel Maas die hl. Eucharistie, umrahmt von einigen Mitgliedern des Kirchenchores.

In St. Walburg fand die Christmette heuer zum ersten Mal um 16.00 Uhr statt. Seelsorger Franz Kollmann äußerte sich erfreut und dankbar über die Neuerung, die es ermöglichte, am Nachmittag Eucharistie zu feiern, ohne die Corona-Regeln zu verletzen.

Die Beteiligung der Bevölkerung war rege und der Dank und der Wunsch, diese Form der Christmette auch in den Filialkirchen zu wiederholen, kam von vielen Seiten.

An dieser Stelle sei allen gedankt, die zur Vorbereitung und Feier der Christmetten beigetragen haben: den Priestern, den Leiterinnen der Wort-Gottes-Feiern, den Kindern, Eltern, Mesnern und allen die gesungen, gespielt, vorbereitet und mitgearbeitet haben. Ein Dank gilt auch der Fam. Paris St. Moritz für  den Strom zum Heizen, der Gemeinde Ulten für die Räumung des Parkplatzes St. Moritz und dem Ordnungsdienst der FF. Danken möchten wir auch allen Mitfeiernden. Nur gemeinsam war es möglich, die Christmette in würdigem Rahmen vor Ort zu feiern.