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Alle aktuellen Neuigkeiten und Informationen über und rund um unsere Pfarrgemeinden in Ulten.

Wort-Gottes-Feier zu Maria Lichtmess mit Blasiussegen

„Vertrauen, das trägt und hält“ war das Thema der Wort-Gottes-Feier, zu der die Kath. Frauen von St. Nikolaus am Blasiustag eingeladen haben. Das Thema lehnt sich an das Jahresthema der kath. Frauen „Vertraue und gehe“ an.

Die Figuren von Simeon und Hanna, die beide ihr Vertrauen in Gott Zeit ihres Lebens nie aufgegeben haben, haben uns durch den Gottesdienst geleitet. In der Begegnung mit Jesus im Tempel ist diese Hoffnung in Erfüllung gegangen. Als Zeichen dafür werden die Kerzen gesegnet.

Berta von der Ortsgruppe der katholischen Frauengruppe  hat die vorgesehenen Plätze auf den Kirchenbänken mit Teelichtern in liebevoll gestalteten Glasbehältern geschmückt und mit dem Motto des Gottesdienstes versehen: „Hab Vertrauen in dich und geh deinen Weg mit Gott“.

Gudrun, die Leiterin der WGF hat auch den Altarraum mit Kerzen und Lichtern gestaltet, so dass eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre entstand, die durch ihre einfühlsamen und aufmunternden Worte und durch den Segenszuspruch zum hl. Blasius noch verstärkt wurde. Gerade in der Zeit der Pandemie wird uns stärker bewusst, wie heilsam dieser Segenszuspruch ist.

Das Teelicht, das die Besucherinnen mit nach Hause nehmen konnten, erinnert uns auch im Alltag daran, dass wir unseren Weg im Vertrauen auf Gott gehen können – gerade in schwierigen Zeiten.

Ein Glaube für alle Sinne

Unser Glaube beschränkt sich nicht auf Worte, er spricht alle Sinne an. Die Liturgie bietet uns im Laufe des Kirchenjahres immer wieder heilsame Bilder und Rituale an, die uns begleiten und durch die die Nähe Gottes erfahrbar wird in Farben, Symbolen, Weihrauch, Gesang und Musik.

Durch Corona müssen wir auf manches verzichten, was uns bisher verbunden hat: dass wir uns mit Weihwasser bekreuzigen, dass wir uns zum Friedensgruß die Hand reichen, dass Chor und Musikkapelle ein Fest begleiten oder dass wir ein kirchliches Fest mit einem Mahl oder einem Imbiss verbinden. Doch gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass wir die vertrauten Rituale nicht vergessen, denn sie können uns Halt und Orientierung vermitteln in der Ungewissheit.

Das Fest der Taufe Jesu macht uns bewusst, dass wir von Anfang an von Gott geliebt sind. Das Weihwasser erinnert uns an unsere Taufe und an unseren Auftrag als Christinnen und Christen. Die Diözese hat zu diesem Anlass Anregungen herausgegeben, wie wir das Ritual des Weihwassernehmens in der Kirche ersetzen und zuhause beleben können; diese Anregungen haben wir hier zusammengefasst:  (herunterladen)

Wir danken allen, die in dieser schwierigen Situation vertrauensvoll ihren Beitrag dazu leisten, dass unser Glaube und unser kirchliches Leben weiterhin lebendig, spürbar und erfahrbar bleiben kann.

Innehalten

Zum Jahresthema Innehalten gibt es Impulse und Angebote in unseren Pfarreien. MEHR ERFAHREN

Begegnung auf dem Weg zur Krippe

 

Die Wort-Gottes-Feier zu Beginn der Adventszeit stand unter dem Thema: „Begegnung auf dem Weg zur Krippe“, mitgestaltet von den Kath. Frauen.

Im heurigen Jahr ist uns bewusst geworden, wie wichtig Begegnungen und Kontakte für uns sind; sie sind Lichter auf unserem Lebensweg, auf unserem Weg zur Krippe. Eine Frauengruppe hat daher einen Weg zur Krippe gelegt. In der ersten Adventswoche begegnen wir auf diesem Weg mehreren Heiligen, die sich aufgemacht haben, um vielen zum Licht zu werden: dem Apostel Andreas, einem Wegbegleiter Jesu, dem hl. Franz Xaver, einem bedeutenden Missionar und der hl. Barbara, einer mutigen jungen Märtyrerin.

Der Heiligen Barbara, die im 3. Jh. In der Türkei lebte, bot sich keine Möglichkeit, hinauszugehen in die Welt, um anderen Menschen zu begegnen. Ihr Vater, ein reicher Kaufmann, sperrte sie der Legende nach während seiner Abwesenheit in einen Turm, um sie zu schützen. Als sie sich jedoch weigerte, ihren christlichen Glauben aufzugeben, ließ er sie gefangen nehmen und vor Gericht stellen. Die Legende erzählt, dass sich auf dem Weg in die Gefangenschaft ein Kirschzweig in Barbaras Kleid verfing. Sie nahm ihn mit und teilte mit ihm ihr Trinkwasser. An ihrem Todestag begann der Zweig zu blühen. Der Brauch, am Barbaratag Kirschzweige in eine Vase zu stellen, erinnert uns heute noch an das Glaubenszeugnis dieser mutigen, tapferen Frau.

Die Frauengruppe hat die Kirschzweige in Verbindung gebracht mit verschiedenen Lebenssituationen und sie hat den Turm, der für unsere Begrenzungen und Ängste steht, mit Zweigen gefüllt. Diese kahlen Zweige, die zu Weihnachten zu neuem Leben erwachen, sind ein Zeichen der Hoffnung: Gott wird Mensch - ein Wunder, das alle Erwartungen übersteigt.

Inhalt überarbeitet aus „Das Netz“ S.17/18 Ausgabe 2 2020/21

Neueröffnung Gasthaus Mesner

Am 8. Juli wurde das Gasthaus Mesner unter den neuen Pächtern Gunter und Vicky Holzner vom Waltershof – nach einer Renovierungsphase - neu eröffnet. 

Wir freuen uns, dass wir wieder ein gut funktionierendes Gasthaus im Dorf haben und wünschen den neuen Pächtern viel Glück. 

 

Öffnungszeiten:

Mittwoch bis Sonntag von 7.30 -23.00 Uhr

Wort-Gottes-Feier in St. Walburg am 24.01.2021

Jesus sagte zu seinen ersten Freunden: „Ich werde euch zu Menschenfischern machen.“ Mit guten Handlungen, z.B.: beim Helfen, verzeihen, zuhören, einander respektieren, und anderen guten Taten geben auch wir wichtige Elemente von der Botschaft Gottes weiter. Wir dürfen in unserem Tun zu Vorbildern, zu Menschenfischern werden. Wir sind eingeladen, Handlungen der Nächstenliebe zu verschenken und nehmen dadurch andere mit hinein ins gemeinsame Boot auf dem Weg mit Jesus.

Christmette – einmal anders

 

Manchmal entstehen aus der Not der Corona-Krise auch gute neuen Ideen. So läuteten heuer am hl. Abend um 16.00 Uhr erstmals in allen Kirchen und Kirchlein der Gemeinde Ulten die Glocken zur Christmette.

Um den nötigen Abstand zu halten und trotzdem vielen die Teilnahme an der Christmette zu ermöglichen, machte Gudrun, die Pfarrverantwortliche von St. Nikolaus, den Vorschlag, auch in den Filialkirchen Kuppelwies und St. Moritz eine Christmette anzubieten. Diese Idee wurde von der Steuerungsgruppe der Pfarreien gutgeheißen und einstimmig angenommen.

Die Leiterinnen von Wort-Gottes-Feiern Gudrun, Verena und Brigitte stimmten zu, die Leitung der Feiern zu übernehmen und einige Kinder für Sprechrollen mit einzubeziehen.

Das Unwetter mit gesperrten Straßen, der Ausfall von Strom und Internet erschwerten aber Planung und Kommunikation, so dass nur wenig Zeit für die Vorbereitung blieb.

 

In Kuppelwies wurde die Idee der Christmette von den Eltern und Mitarbeiterinnen gleich mit Freuden aufgenommen. Die Religionslehrerin Brigitte bereitete die Feier zusammen mit einigen Eltern vor und leitete sie. Für die musikalische Gestaltung stellte sich eine Abordnung der Bänkelsänger zur Verfügung. Eltern und Kinder beteiligten sich mit Begeisterung – auch wenn die Aufregung groß war.

Für St. Nikolaus und St. Moritz traf das Pastoralteam die Vorbereitungen. Verena übernahm die Leitung der Feier in der Pfarrkirche von St. Nikolaus. Für die musikalische Gestaltung sorgte Schulleiterin Rita mit einigen Schüler*innen. Julia und Johanna begleiteten den Gesang mit ihren Instrumenten.

Schwieriger gestaltete sich die Situation in St. Moritz. Die Kirche wurde zwar 1992 renoviert, verfügt aber weder über Heizung, noch über ausreichend Strom zum Heizen. Die überreichen Schneefälle erschwerten überdies den Zugang und die Zufahrt zur Kirche. Um diese Hindernisse zu überwinden, brauchte es viele Helfer*innen. Dank ihres Durchhaltevermögens und der Mithilfe ihrer Familie konnte Gudrun doch noch mit Schüler*innen in St. Moritz eine ergreifende Christmette feiern, über die sich die Bewohner der Umgebung besonders gefreut haben. Zwei Kantorinnen und Alex und Veronika mit der Ziehharmonika sorgten für die musikalische Gestaltung. Zum Glück war das Wetter mild und dank eines kleinen Ständchens konnten die Besucher nach der Mette noch ein wenig Weihnachtsflair genießen.

Die Möglichkeit, die hl. Eucharistie mitzufeiern, bot sich in St. Walburg und in St. Gertraud. In der Pfarrkirche von St. Gertraud feierte P. Daniel Maas die hl. Eucharistie, umrahmt von einigen Mitgliedern des Kirchenchores.

In St. Walburg fand die Christmette heuer zum ersten Mal um 16.00 Uhr statt. Seelsorger Franz Kollmann äußerte sich erfreut und dankbar über die Neuerung, die es ermöglichte, am Nachmittag Eucharistie zu feiern, ohne die Corona-Regeln zu verletzen.

Die Beteiligung der Bevölkerung war rege und der Dank und der Wunsch, diese Form der Christmette auch in den Filialkirchen zu wiederholen, kam von vielen Seiten.

An dieser Stelle sei allen gedankt, die zur Vorbereitung und Feier der Christmetten beigetragen haben: den Priestern, den Leiterinnen der Wort-Gottes-Feiern, den Kindern, Eltern, Mesnern und allen die gesungen, gespielt, vorbereitet und mitgearbeitet haben. Ein Dank gilt auch der Fam. Paris St. Moritz für  den Strom zum Heizen, der Gemeinde Ulten für die Räumung des Parkplatzes St. Moritz und dem Ordnungsdienst der FF. Danken möchten wir auch allen Mitfeiernden. Nur gemeinsam war es möglich, die Christmette in würdigem Rahmen vor Ort zu feiern.

Platzhalter

Unsere Platzhalter in der Pfarrkirche von St. Nikolaus wurden mit besinnlichen Zitaten ersetzt und laden auch außerhalb der Gottesdienste zum Innehalten ein.

Totengedenken

"In meines Vaters Haus gibt es viele Wohnungen."

Ab September 2020 wird Siegfried Pfitscher Pfarrseelsorger und somit gesetzlicher Vertreter für die Pfarreien St. Walburg, St. Nikolaus, St. Gertraud sein. Er bleibt Pfarrer von Laurein und Proveis, wo er auch weiterhin wohnen wird. Franz Kollmann wird als Seelsorger in allen drei Pfarreien der Gemeinde Ulten tätig sein.

​Die Eucharistiefeiern werden von Pfarrer Siegfried Pfitscher und Pfarrer Franz Kollmann geleitet. Einmal im Monat wird am Sonntag eine Wort-Gottes-Feier (WGF) stattfinden. Damit nicht in jeder Pfarrei eigens eine Vorbereitung gemacht werden muss, wird die Leiterin oder der Leiter dieser WGF in 2 Pfarreien vorstehen.

PFARREIEN ULTEN - ST. GERTRAUD, ST. NIKOLAUS UND ST. WALBURG