Firmung in St. Nikolaus am Pfingstmontag 26
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Das Leben ist wie ein gemeinsamer Weg
Die Pfarreien Ulten konnten am Pfingstmontag in St. Nikolaus zum zweiten Mal die hl. Firmung nach dem neuen Firmweg feiern. Neun Jugendliche, die sich in den vergangenen Jahren auf die Firmung vorbereitet, aber das Firmalter von 16 Jahren noch nicht erreicht hatten, wurden jetzt gefirmt. Zwei Firmlinge stammten aus St. Walburg, zwei aus St. Gertraud und fünf aus St. Nikolaus. Gemeinsam mit den Firmhelfer*innen Christa, Stefanie, Benjamin und Mathias haben sie sich auf das Fest zum Thema „Das Leben ist wie ein gemeinsamer Weg“ vorbereitet.
Die Firmlinge zogen mit ihren Paten und Firmbegeiter*innen, den Eltern, den Priestern und Ministranten von der Johanneskappelle in die Kirche ein, begleitet von der Musikkappelle und der Dorfgemeinschaft. Der Firmspender Gottfried Ugolini leitete den Gottesdienst zusammen mit Pfarrseelsorger Siegfried Pfitscher. Nach dem Lied: „We are the children, we are the world“ begrüßte er die Firmlinge mit den Worten des Songs und sagte ihnen zu, dass sie die Zukunft der Welt sind und dafür heute um den hl. Geist bitten.
Anschließend begrüßten die Firmlinge den Firmspender und den Pfarrseelsorger, Eltern, Paten und die Anwesenden. Mit besinnlichen Gedanken führten sie die Anwesenden in das Thema ein, das sie auf einem Plakat dargestellt hatten und bekannten, dass sie den Weg nicht allein gehen, sondern mit Jesus Christus in ihrer Mitte. Anschließend verlas der Pfarrseelsorger die Worte des Bischofs an die Firmlinge; die Ministranten stellten währenddessen das geweihte Chrisamöl auf den Altar und die Firmhelfer sprachen das Kyrie.
Die Lesung aus der Apostelgeschichte haben die Firmlinge selbst ausgewählt; sie erzählt von Jüngern die vom neuen Weg Jesu begeistert sind und nun durch die Taufe auf den Namen Jesu den hl. Geist empfangen und die frohe Botschaft mit Begeisterung verkünden. Das Evangelium nach Johannes erzählt davon, dass Jesus den Jüngern der hl. Geist sozusagen einhaucht. In der Ansprache ging Gottfried Ugolini auf die Lesungen ein, und brachte sie mit der Lebenswelt der Jugendlichen in Verbindung. Er ermutigte sie, diesem Weg Jesu zu folgen und – gestärkt durch den hl. Geist - ihren Glauben auch als Stand auf dem Weltmarkt zu präsentieren, mutig und offen zu sein, das Gespräch nicht zu scheuen und die Erwachsenen herauszufordern, dass auch sie sich öffnen für Neues, dass auch sie sich begeistern lassen und bereit sind, die Jugendlichen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg zu begleiten.
Die anschließende Feier der hl. Firmung wurde eingeleitet mit dem Lied: „Atme in uns hl. Geist“ und einem Glaubensbekenntnis, auf das die Jugendlichen mit „Ich glaube“ antworteten. Nach einem Firmgebet spendete Gottfried Ugolini den Jugendlichen, die von ihren Paten begleitet wurden, die hl. Firmung, indem er ihnen die Hand auflegte, sie mit Chrisam salbte, begleitet von den Worten: „Sei besigelt mit der Gabe Gottes, dem hl. Geist.“ Die Zeremonie schließt mit dem Friedensgruß ab. Anschließend trugen die Paten die von den Firmlingen formulierten Fürbitten vor.
Nach dem Empfang der hl. Kommunion folgten noch berührende Besinnungstexte, in denen die Jugendlichen ihre persönlichen Gedanken zu ihrem weiteren Lebensweg zum Ausdruck brachten und Dankesworte für den Firmspender, die Firmbegleiter und Paten und für alle, die zum Entstehen dieses Festes beigetragen haben. Die Feier endete mit stimmungsvollen Liedern, dem Segen und einem kräftigen Applaus für die Firmlinge und die Musikanten.
Für die sehr ansprechende jugendgemäße musikalische Gestaltung waren Nadja, Monika, Renate und Simone zuständig, zwei Musikstücke wurden von Armin Egger mit der Ziehharmonika instrumental und sehr eindrucksvoll dargeboten.
Anschließend spielte die Musikkappelle noch auf dem Dorfplatz zu Ehren der neu gefirmten Jugendlichen und es gab es einen Umtrunk, vorbereitet und serviert von der Bauernjugend.
Auch von Seiten der Pfarrgemeinden sei allen gedankt, die zur Vorbereitung und zum guten Gelingen dieses Festes beigetragen haben, besonders den Firmbegleiter*innen, die sich die große Mühe gemacht haben, die Treffen und Veranstaltungen mit den Jugendlichen vorzubereiten und durchzuführen.
Hoffen wir, dass die Begeisterung der Jugendlichen, sich mit ihrem Lebens- und Glaubensweg auseinanderzusetzen, anhält und dass sich die Impulse, die von diesem stimmungsvollen Fest ausgegangen sind, auch auf die Pfarrgemeinden ausbreiten.
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