Erstkommunionfeier in St. Nikolaus und St. Gertraud
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In St. Nikolaus durften heuer 10 Jungs und 3 Mädchen zum ersten Mal die hl. Kommunion empfangen, in St. Gertraud drei Jungs und zwei Mädchen.
Die Religionslehrerin Gudrun bereitete die Kinder zusammen mit den Eltern und Gruppenleiterinnen sehr sorgsam auf dieses wichtige Fest vor. In St. Nikolaus leitete der Priester Gottfried Ugolini den Gottesdienst, in St. Gertraud der Pfarrseelsorger Siegfried Pfitscher. Die musikalische Gestaltung übernahmen die Lehrerinnen Elisabeth und Maria in St. Nikolaus und Lehrerin Magdalena in St. Gertraud, die mit den Kindern die Lieder für dieses Fest einübten.
Die Erstkommunikanten versammelten sich mit ihren Eltern und Paten bei der Johanniskapelle bzw. bei der Schule von St. Gertraud und zogen – zusammen mit dem Priester, den Grundschulkindern und Lehrpersonen in die Kirche ein - begleitet von der Musikkappelle und der Dorfgemeinschaft. Die Kinder begrüßten den Priester und erzählten, was sie in der Vorbereitung besonders beeindruckt hat: das gemeinsame Brot backen, die Fußwaschung, die Feier der Osternacht. Nach der Begrüßung durch den Priester trugen sie die Kyrie-Rufe vor.
In St. Nikolaus trug eine Mutter die Lesung aus dem 1. Petrusbrief vor, der von den lebendigen Steinen und dem Eckstein Jesu spricht, an dem sich viele stoßen. Im Evangelium nach Johannes hingegen wird Jesus als der Weg, die Wahrheit und das Leben bezeichnet. In der Ansprache ging der Priester Ugolini auf das von den Kindern gestaltete Plakat ein, das die Dorfkirche und Häuser mit Bildern der Erstkommunikanten zeigt, sowie Fußspuren, die zur Kirche hinführen. Alle sind eingeladen, teilzunehmen; jeder kann und soll ein lebendiger Baustein sein. Der Priester sprach die Kinder mehrfach direkt an, ging auf ihre Lebenssituation und auf ihre Konflikte ein und betonte, dass wir Erwachsenen von den Kindern lernen könne, gerade wenn es darum geht, schnell zu vergeben und wieder Freunde zu sein, weil wir uns gegenseitig brauchen. Zeichen dieser Gemeinschaft untereinander und mit Jesus sind Brot und der Wein; im geteilten Brot haben wir Gemeinschaft mit Jesus, der uns in allen Lebenssituationen begleitet.
In St. Gertraud wurden die Lesungen des Festes Christi Himmelfahrt vorgetragen. In der Lesung aus der Apostelgeschichte beruft Jesus seine Jünger zu Zeugen, die durch die Taufe und den hl. Geist gestärkt werden. Die Aussendung der Jünger wird auf die Situation der Kinder, ihrer Familien und der Pfarrgemeinde gedeutet.
Anschließend lud der Priester die Kinder und Paten zur Tauferneuerung ein. Die Paten entzündeten die Taufkerzen an der Osterkerze und gaben sie den Kindern weiter; anschließend bekannten die Kinder ihren Glauben an Gott und trugen sie auch die Fürbitten vor. Zur Gabenprozession brachten zwei Kinder Kelch und Hostienschale zum Altar. Vor der Kommunion sprach die Religionslehrerin bzw. die Gruppenleiterin das Gebet, in dem Jesus sich als Brot bezeichnet, das uns hilft, ein liebender Mensch zu werden. Im Anschluss folgte das große Ereignis: die Kinder durften zum ersten Mal die hl. Kommunion empfangen. Danach trugen drei Kinder einen meditativen Text vor und bedankten sich anschließend bei allen, die mitgeholfen haben, dieses Fest zu gestalten.
Zum Abschluss segnete der Priester die Kreuzchen, die die Kinder als Zeichen der Wertschätzung von Seiten der Pfarrgemeinde erhielten und die Religionslehrerin gab ihnen noch einen wunderschönen Wunsch mit auf den Weg, der ihnen Vertrauen ins Leben geben soll. Mit einem Applaus wurden die Kinder entlassen und von der Musikkappelle auf dem Dorfplatz empfangen.
Ein herzliches Vergelt´s Gott gilt allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, insbesondere der Religionslehrerin Gudrun und der Gruppenleiterin Christa für ihren großen Einsatz, aber auch den Priestern, den Gruppenleiterinnen, der Musikkapelle, den Sängern, Mesnern, Ministrantinnen, Eltern und Paten und allen, die zum guten Gelingen des Festes beigetragen haben.
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