Allerheiligen und Totengedenken


Das Fest Allerheiligen geht auf das 4.Jh. zurück und erinnert uns an unsere eigenen Wurzeln. Indem wir die Gemeinschaft der Heiligen feiern, sind wir mit unseren Sorgen nicht allein, wir haben Teil an der Glaubenskraft der Heiligen. An den Gedanken, dass wir alle zur Heiligkeit berufen sind, knüpfte auch Pater Daniel, der die Eucharistiefeier am Allerheiligentag in St. Nikolaus und St. Gertraud feierte. Gott sei im Spiel, das Reich Gottes, das wie eine neue Welt zwischen uns Menschen aufkeime. Jede und jeder von uns sei eingeladen am Aufbau dieser neuen Welt mitzuarbeiten, so Pater Daniel.


Für das Totengedenken am Nachmittag und am Allerseelentag hat Monika in St. Nikolaus wiederum Fotos der Verstorbenen ab Allerheiligen 2020 vergrößert und auf dem Seitenaltar aufgestellt. Somit werden diese für alle sichtbar in unsere Mitte geholt.


Gudrun hielt das Totengedenken mit anschließender Grabsegnung. Blumen sind Zeichen des neuen Lebens und geben uns ein Bild für das Dasein der Verstorbenen bei Gott, das wir uns wie ein Aufblühen in seiner Herrlichkeit vorstellen können. Schüler*innen der Grundschule St. Nikolaus haben mit viel Hingabe Metallblumen gebastelt, mit Bibelsprüchen versehen und nach dem Totengedenken auf die Gräber gelegt. Mitglieder des Kirchenchores haben die musikalische Gestaltung übernommen.



Am Abend des Allerseelentages hielt Benjamin eine WortGottesFeier zum Gedenken an die Verstorbenen. Die Teilnehmer*innen konnten in Gendenken eine Kerze entzünden und in einem Sandkasten vor den Bildern aufstellen. Die Jugendlichen Greta, Sarah und Viktoria übernahmen die musikalische Gestaltung. Anschließend konnte heuer wieder ein Umgang um den Friedhof gemacht werden, der mit der Gräbersegnung abschloss. Die vielen brennenden Kerzen auf dem Friedhof erinnern uns an unsere lieben Angehörigen, deren Licht in unseren Herzen weiterbrennt – und an die wir gerade in diesen Tagen besonders denken, wie auch der abschließende Besinnungstext zum Ausdruck gebracht hat.