KARFREITAG

Karfreitag

IM GEDENKEN AN DAS LEIDEN UND STERBEN JESU

Jesus wird von den Herrschenden zum Tode verurteilt: ein Unruhestifter – ein selbst ernannter König. Die Dornenkrone und die Tafel mit der Inschrift INRI werden dies deutlich machen. Die Mächtigen bangten um die öffentliche Ordnung, die auf die üblichen Machtstrukturen aufgebaut war. Die Welt, die Jesus angekündigt hatte, war das Reich Gottes. Jesus bleibt seiner Botschaft treu und muss dafür sterben. Auf Golgota in Jerusalem wird er vor vielen Schaulustigen gekreuzigt und stirbt gegen 15.00 Uhr. 

Seine Freunde und Freundinnen sind verzweifelt: Haben wir auf den Falschen gesetzt? Was soll jetzt aus uns werden?

Gebet: 

Geheimnisvoller Gott, 

wir stehen vor dem Kreuz deines Sohnes und denken an das Leid dieser Welt. 

Es hat so viele Gesichter.

So viele Schmerzen sind auszuhalten und ungezählte Tränen zu weinen. 

Im Todesschrei deines Sohnes sammeln sich die Schreie der Gequälten aller Zeiten. 

Das Böse lähmt uns und macht uns ohnmächtig. 

Hilf uns, an dich zu glauben und an die Kraft deiner Liebe, 

die uns stärkt inmitten der Erfahrung von Versagen, Leid und Tod. 

Gestaltung:

Um die Kerze können wir heute die Symbole legen, die an den Leidensweg Jesu erinnern, je nachdem was wir zuhause haben. Wir können die Dornenkrone mit Zweigen andeuten oder mit Papier basteln. Nägel und Hammer können auch dazugelegt werden.

Um die Kerze können wir heute die Symbole legen, die an den Leidensweg Jesu erinnern, je nachdem was wir zuhause haben. Wir können die Dornenkrone mit Zweigen andeuten oder mit Papier basteln. Nägel und Hammer können auch dazugelegt werden.

Am Nachmittag legen wir mit zwei dunklen Tüchern ein Kreuz. In die Mitte stellen wir die Kerze.  An den 4 Seiten können wir 4 Teelichter oder 4 helle Zettel mit folgenden Namen legen:  Maria, Veronika, Simon, Frauen – sie alle brachten Licht in den dunklen Leidensweg Jesu mit ihrer Anteilnahme und Hilfe. 

Bibeltext der Leidensgeschichte: hier klicken

PFARREIEN ULTEN - ST. GERTRAUD, ST. NIKOLAUS UND ST. WALBURG